Datenschutzerklärung
Tiko – Stand: 13. Oktober 2026
Kurz gesagt
- Tiko hat keine eigenen Server. Regeln und Nutzungszeiten liegen nur auf euren Geräten und in der iCloud eurer Familie.
- Wir als Entwickler haben keinen Zugriff auf diese Daten.
- Keine Werbung, kein Tracking, keine Analyse-Werkzeuge, keine Software von Drittanbietern.
- Welche Apps dein Kind nutzt, erfährt Tiko nicht im Klartext. iOS gibt Tiko dafür nur verschlüsselte Kennungen.
Verantwortlicher
Andreas Fleps
Schwärzweg 60, 74219 Möckmühl
E-Mail: andreas.fleps@proton.me
Wie Tiko funktioniert
Mit Tiko regeln Eltern die Bildschirmzeit ihrer Kinder. Eltern legen auf ihrem eigenen Gerät Regeln fest, zum Beispiel Zeitlimits für App-Gruppen und eine Ruhezeit. Auf den Geräten des Kindes setzt Tiko diese Regeln mit Apples Bildschirmzeit-Schnittstelle um. Die Geräte tauschen ihre Daten über Apples iCloud (CloudKit) aus: Die Daten liegen in der privaten iCloud des Elternteils, das die Familie in Tiko angelegt hat, und werden von dort mit den eingeladenen Geräten geteilt. Wir betreiben dafür keine eigenen Server und können diese Daten weder einsehen noch auswerten.
Daten in der iCloud eurer Familie
- Kinderprofil: der Name oder Spitzname, den du einträgst, und ein Emoji als Bild.
- Regeln: App-Gruppen und ihre Zeitlimits, Ruhezeit, Pausen, Ferienmodus, gesperrte Apps (Name, App-Kennung, Link zum App-Symbol) und Websites, Schutzeinstellungen (z. B. „In-App-Käufe sperren“).
- Nutzungszeiten: Minuten pro Gruppe heute und in dieser Woche, ob ein Limit erreicht ist, ob gerade Ruhezeit oder Pause ist, der Gerätetyp (iPhone oder iPad) und der Zeitpunkt der letzten Meldung.
- Verlauf: Nutzungszeiten pro Gruppe und Tag, höchstens 400 Tage lang.
- Anfragen und Zusatzzeit: wann das Kind um mehr Zeit gebeten hat und für welche Gruppe, die Antwort der Eltern, gewährte Zusatzzeiten und Belohnungen samt eingetragenem Grund.
- Familienmitglieder: eine von Apple vergebene, nicht sprechende iCloud-Kennung der Eltern, die Regeln ändern dürfen.
- Kaufstatus: ob „Tiko Familie“ gekauft wurde, damit weitere Eltern es mitnutzen können. Zahlungsdaten sind nicht dabei.
Daten nur auf dem Gerät
- App-Auswahl: welche Apps, Kategorien und Websites zu einer Gruppe gehören, als verschlüsselte Kennungen von iOS. Sie verlassen das Gerät nicht.
- App-Rangliste: Die Liste, welche Apps wie lange genutzt wurden, erstellt iOS in einem abgeschotteten Bereich. Tiko kann sie nur anzeigen, aber weder speichern noch versenden.
- Eltern-PIN: nur als verschlüsselter Prüfwert (gesalzener SHA-256-Hash), nie im Klartext.
- Gerätekennung: eine zufällig erzeugte Nummer, damit mehrere Geräte eines Kindes auseinandergehalten werden.
- Sicherungskopie gelöschter Kinderprofile auf dem Gerät der Eltern, damit ein versehentlich gelöschtes Profil wiederhergestellt werden kann.
Bildschirmzeit
Tiko nutzt Apples Bildschirmzeit-Schnittstellen (Family Controls, Managed Settings, Device Activity). Auf einem Kindergerät arbeitet Tiko erst, wenn ein Elternteil das über die Apple-Familienfreigabe erlaubt hat. Die Messung der Nutzungszeit übernimmt iOS; Tiko erfährt nur, wann eine Gruppe eine bestimmte Anzahl Minuten erreicht hat.
Kamera
Die Kamera dient nur dazu, den QR-Code zum Verbinden der Geräte zu scannen. Fotos oder Videos werden weder gespeichert noch übertragen.
Mitteilungen
Tiko zeigt Mitteilungen an, zum Beispiel „Noch 15 Minuten“ auf dem Kindergerät oder eine Anfrage nach mehr Zeit auf dem Gerät der Eltern. Für die Zustellung nutzt iCloud den Push-Dienst von Apple.
App-Suche
Suchst du nach einer einzelnen App, um sie zu sperren, schickt Tiko den Suchbegriff und dein Land an Apples öffentliche App-Store-Suche (itunes.apple.com) und lädt die App-Symbole von Apples Servern. Dabei erhält Apple wie bei jedem Internetaufruf deine IP-Adresse.
Käufe
Käufe und Abos wickelt Apple über den App Store ab. Wir erfahren dabei weder deinen Namen noch deine Zahlungsdaten, sondern nur, ob ein Kauf oder Abo aktiv ist.
Daten von Kindern
Tiko wird von Eltern eingerichtet und verwaltet. Auf dem Gerät eines Kindes funktioniert Tiko erst, wenn ein Elternteil es über die Apple-Familienfreigabe mit seinem Apple-Account-Passwort erlaubt hat. Die Daten des Kindes sehen nur die Eltern, die zur Familie in Tiko gehören. Das Kind sieht auf seinem Gerät seine eigenen Zeiten und Regeln.
Rechtsgrundlagen
Die Verarbeitung dient dazu, die Bildschirmzeit nach euren Regeln zu steuern (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Soweit Daten eines Kindes betroffen sind, beruht sie auf der Entscheidung der Eltern, Tiko einzurichten (Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 8 DSGVO). Diese Entscheidung lässt sich jederzeit rückgängig machen (siehe „Speicherdauer und Löschen“).
Empfänger: Apple
Alle Dienste, über die Daten das Gerät verlassen (iCloud, Push-Mitteilungen, App Store, App-Store-Suche), betreibt Apple. Apple kann Daten auch außerhalb der Europäischen Union verarbeiten. Es gelten Apples Datenschutzrichtlinie (https://www.apple.com/legal/privacy/) und die Bedingungen von iCloud. Andere Empfänger gibt es nicht.
Speicherdauer und Löschen
- Der Verlauf wird höchstens 400 Tage aufbewahrt, ältere Tage werden automatisch entfernt.
- Anfragen nach mehr Zeit werden nach zwei Tagen gelöscht.
- Die Statusmeldung eines Geräts wird gelöscht, wenn es sich acht Tage lang nicht gemeldet hat.
- Kinderprofil löschen: Kind antippen → „Profil löschen“. Profil, Statusmeldungen und Verlauf des Kindes werden aus iCloud entfernt.
- Alles löschen: Familie → „Neu beginnen“ → „Alles löschen“. Damit werden alle Daten der Familie aus iCloud gelöscht.
- App löschen: entfernt alle Daten auf dem Gerät. Auf einem Kindergerät hebt iOS dabei auch alle Sperren von Tiko auf. Daten in iCloud bleiben, bis sie wie oben gelöscht werden.
- Die iCloud-Daten von Tiko lassen sich außerdem in den iOS-Einstellungen unter „dein Name → iCloud → Speicher verwalten“ einsehen und löschen.
Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch sowie das Recht, eine Einwilligung zu widerrufen. Da wir keinen Zugriff auf eure Daten haben, kannst du die meisten dieser Rechte direkt in Tiko oder in den iCloud-Einstellungen ausüben. Bei Fragen schreib uns an andreas.fleps@proton.me.
Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, zum Beispiel beim Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg.
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Privacy Policy
Tiko – as of October 13, 2026
In short
- Tiko has no servers of its own. Rules and usage times stay on your devices and in your family's iCloud.
- We as the developer have no access to this data.
- No advertising, no tracking, no analytics, no third-party software.
- Tiko never learns in plain text which apps your child uses. iOS only gives Tiko encrypted identifiers.
Responsible party
Andreas Fleps
Schwärzweg 60, 74219 Möckmühl, Germany
Email: andreas.fleps@proton.me
How Tiko works
Tiko lets parents manage their children's screen time. Parents set rules on their own device, for example time limits for app groups and a downtime. On the child's devices, Tiko enforces these rules through Apple's Screen Time API. The devices exchange data through Apple's iCloud (CloudKit): the data lives in the private iCloud of the parent who created the family in Tiko and is shared from there with the invited devices. We run no servers for this and can neither see nor analyze this data.
Data in your family's iCloud
- Child profile: the name or nickname you enter and an emoji as picture.
- Rules: app groups and their time limits, downtime, pauses, holiday mode, blocked apps (name, app identifier, link to the app icon) and websites, protection settings (e.g. "Block in-app purchases").
- Usage times: minutes per group today and this week, whether a limit is reached, whether downtime or a pause is active, the device type (iPhone or iPad) and the time of the last report.
- History: usage per group and day, for at most 400 days.
- Requests and extra time: when the child asked for more time and for which group, the parents' answer, and granted extra time and rewards including the reason entered.
- Family members: an opaque iCloud identifier issued by Apple for parents who may change rules.
- Purchase status: whether "Tiko Family" was purchased, so other parents can use it too. No payment details.
Data on the device only
- App selection: which apps, categories and websites belong to a group, as encrypted identifiers from iOS. They never leave the device.
- App ranking: iOS creates the list of which apps were used for how long in an isolated area. Tiko can only display it, not store or send it.
- Parent PIN: stored only as a salted SHA-256 hash, never in plain text.
- Device identifier: a random number so several devices of one child can be told apart.
- Backup of deleted child profiles on the parent's device, so a profile deleted by mistake can be restored.
Screen Time
Tiko uses Apple's Screen Time APIs (Family Controls, Managed Settings, Device Activity). On a child's device, Tiko only works after a parent has allowed it through Apple Family Sharing. iOS measures usage; Tiko only learns when a group has reached a certain number of minutes.
Camera
The camera is only used to scan the QR code for connecting devices. No photos or videos are stored or sent.
Notifications
Tiko shows notifications, for example "15 minutes left" on the child's device or a request for more time on the parent's device. iCloud delivers them through Apple's push service.
App search
When you search for a single app to block it, Tiko sends the search term and your country to Apple's public App Store search (itunes.apple.com) and loads the app icons from Apple's servers. Like with any internet request, Apple receives your IP address.
Purchases
Purchases and subscriptions are handled by Apple through the App Store. We learn neither your name nor your payment details, only whether a purchase or subscription is active.
Children's data
Tiko is set up and managed by parents. On a child's device, Tiko only works after a parent has allowed it through Apple Family Sharing with their Apple Account password. Only the parents in the family can see the child's data. The child sees their own times and rules on their device.
Legal basis
Processing serves to manage screen time according to your rules (Art. 6(1)(b) GDPR). Where a child's data is concerned, it is based on the parents' decision to set up Tiko (Art. 6(1)(a) and Art. 8 GDPR). This decision can be undone at any time (see "Retention and deletion").
Recipient: Apple
All services through which data leaves the device (iCloud, push notifications, App Store, App Store search) are run by Apple. Apple may also process data outside the European Union. Apple's privacy policy (https://www.apple.com/legal/privacy/) and the iCloud terms apply. There are no other recipients.
Retention and deletion
- History is kept for at most 400 days; older days are removed automatically.
- Requests for more time are deleted after two days.
- A device's status report is deleted if the device has not reported for eight days.
- Delete a child profile: tap the child → "Delete profile". The profile, status reports and history of that child are removed from iCloud.
- Delete everything: Family → "Start over" → "Delete everything". All of the family's data is removed from iCloud.
- Delete the app: removes all data on the device. On a child's device, iOS also lifts all of Tiko's restrictions. Data in iCloud stays until deleted as described above.
- You can also view and delete Tiko's iCloud data in iOS Settings under "your name → iCloud → Manage Storage".
Your rights
You have the right to access, rectification, erasure, restriction of processing, data portability and objection, and the right to withdraw consent. Since we have no access to your data, you can exercise most of these rights directly in Tiko or in your iCloud settings. For questions, email us at andreas.fleps@proton.me. You can also lodge a complaint with a data protection supervisory authority.
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